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Gewächshaus - Zedernholz und Glas als Baustoffe

"Wer richtig anbauen will, braucht ein Gewächshaus." So steht es in jeder Gartenzeitung und nach einigen Versuchen ohne, stimmen wir zu. Gurken, Paprika, Melonen und Chili ist es bei uns in Brandenburg oft einfach zu kalt, um kräftig zu wachsen. Außerdem hilft es bei der Anzucht der Gemüsepflänzchen, da die Tomaten schon Mitte April hierhin umziehen können und Platz für andere machen. Aber welchesGewächshaus soll es sein?

Dunkles Zedernholz harmoniert prächtig

Entschieden haben wir uns für ein Gewächshaus aus Zedernholz mit etwas über 7 qm Grundfläche. Der Anbieter verspricht, dass das Holz eine natürlich Patina entwickelt und keinerlei Pflege benötigt.Wir sind gespannt. Das Gewächshaus aus Holz passt sich auf jeden Fall hervorragend in den Garten ein. Für meinen persönlichen Geschmack sticht Metall immer zu sehr hervor. 

Nach Süden steht das Gewächshaus vor einer großen Tanne. Im April mag das noch den Nachteil bergen, die Pflänzchen zu sehr zu beschatten, aber spätestens ab Mai können wir so auf künstlichen Sonnenschutz, der die Pflanzen vor dem Verbrennen  rettet, verzichten. Mir scheint, die Pflanzen sind größten Teils ganz dankbar für die Schattenpause. 

Ein Bigbag Kieselsteine für das Fundament

Fürdas Fundament haben wir die Grasnarbe entfernt und einen Bigbag terrakottafarbene Kieselsteine auf der Fläche verteilt. Wieder einmal verzichteten wir auf Unkrautvlies. In meinen Augen sucht sich das Unkraut mit der Zeit auch einen Weg durch das Vlies, zum anderen wässern wir nur die Beete, so das alleine die Trockenheit das Unkraut vom Wachsen abhalten sollte. 
Statt den Innenraum mit vielen Töpfen vollzustellen - die trocknen eh bei mir andauernd aus - bauten wir aus Holzbrettern und Kanthölzern Hochbeete. Zwei große Hochbeete haben leicht Platz. Anstelleeines dritten habe ich drei alte Obstkisten mit Erde befüllt. Das passt erstmal und sieht hübsch aus. Vielleicht ersetze ich diese in den nächsten Jahren noch durch ein weiteres Hochbeet. Am hinterenEnde steht ein Regal. Das erweist sich nicht nur für kleinere Gartengeräte und -utensilien als praktisch sondern auch als Abstellmöglichkeit für die Pflanzenträger beim Vorziehen. Inzwischen steht unter dem linken Regenrohr noch ein altes Weinfass als Regentonne. Gurken sollen ja lauwarmes, abgestandenes Regenwasser lieben...

So sind wir erstmal rundum glücklich mit dem Gewächshaus- es sieht gut aus und alles funktioniert.